iStock ändert Kollektionen und Preise

 

Wie die Getty Images Tochter iStock gestern bekannt gegeben hat, wird die Microstock-Bildagentur zum 13. September eine Runderneuerung vornehmen, bei der alle bisherigen Kollektionen vereinfacht und die grössenabhängigen Bildpreise durch Einheitspreise abgelöst werden.

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Eintausch von alten in neue Credits

Neues Creditsystem bei iStock

Neues Creditsystem bei iStock

Das seit 2002 bestehende Credit-System wird zwar beibehalten, aber runderneuert. Im Sinne einer „Währungsreform“ werden dabei die bisherigen alten Credits gegen neue Credits eingetauscht.

Credits eintauschen – 5 zu 1

Der Eintausch erfolgt im Verhältnis 5 zu 1, für bisher 5 alte Credits erhalten die Kunden also automatisch einen neuen Credit gutgeschrieben. Dabei wird immer zu Gunsten des Kunden aufgerundet, also wandeln sich 6 alte Credits automatisch in 2 neue Credits um.

Die reduzierte Credit-Anzahl wird dadurch kompensiert, dass die Bildpreise deutlich abgesenkt werden – die Fotos und Illustrationen bei iStock kosten in Zukunft grundsätzlich nur noch 1 oder 3 Credits. Nach alter Rechnung gab es Bildpreise zwischen 2 und rund 150 Credits.

Die Preise für die neuen Credit-Pakete sind noch nicht bekannt. Die „Barzahlung-Option“ wird im wörtlichen Sinne abgeschafft, allerdings soll es in Zukunft auch Creditpakete schon ab einem Credit geben. Damit könnten also auch in Zukunft einzelne Bilder ohne die Führung eines laufenden Credit-Kontos lizenziert werden. Die bisherige Option zum Kauf einzelner Bilder war jeweils mit einem Zuschlag von bis zu 50% verbunden, auf diese Art werden also auch die Kosten für Einzelbildkäufe gesenkt.

Wer möchte, kann sich die Änderungen einfach und übersichtlich auf der iStock-Seite anschauen.

Vereinfachte Kollektionen und Preise

Bereits im letzten Jahr hatte iStockphoto seine ursprünglich bis zu sieben Kollektionen auf vier reduziert. Nun folgt ein weiterer Schritt der Vereinfachung auf nur noch zwei Kollektionen: Diese werden wie bereits bei den im April eingeführten Abo-Angeboten „Essentials“ und „Signature“ genannt.

Die Essentials-Kollektion enthält dabei die große Masse an Bildmaterial, das typischerweise bei fast allen Microstock-Agenturen erhältlich ist. Unter der Signature-Kollektion werden neu alle bei iStock exklusiv verfügbaren Bilder zusammengefasst, die bisher als Signature, Signature+ und Vetta in drei verschiedenen Preisstufen erhältlich waren.

Bilder in der Essentials Kollektion werden in Zukunft jeweils 1 Credit kosten, der Kunde hat dabei die freie Auswahl an Grössen. Auch ein späterer Download des Bildes in einer anderen Grösse ist danach dann möglich. Die Bilder in der Signature-Kollektion kosten in Zukunft einheitlich 3 Credits. Nach „alter Währung“ entspricht dies 15 Credits – diese Bilder waren bisher teilweise nur für 30 oder bis zu 150 Credits verfügbar, in diesem Segment der Premiumbilder wird es also zu einem deutlichen Preisnachlass kommen.

Bei den Vektor-Illustrationen gelten dieselben Preisstufen von einem und drei Credits, bei Videos werden die Kollektionen mit jeweils 6 bzw. 18 Credits bewertet.

Vereinfachung des Systems bietet mehr Flexibilität für den Kunden

Wie der iStock-Direktor Brad Ralph in einem offenen Brief mitteilt:

„Mit den Änderungen, die Sie in Kürze auf iStock sehen werden, brechen wir mit unserem bisherigen Geschäftsmodell und gehen zurück zu unseren Wurzeln, zu den Grundlagen. Als wir anfingen, lag unsere größte Stärke im Vereinfachen – bezahlbare Preise und hervorragende Inhalten. Content, den man nur auf iStock finden kann. Wie wir es immer getan haben, passen wir uns an einen wandelnden Markt an, damit sich die Kunden nicht mit den immer gleichen Standard-Inhalten zufrieden geben müssen, die sie auf all den anderen Stock-Sites finden.“

Die Änderungen sollen zum 13. September umgesetzt werden. iStock hat zu diesem Zweck eine Abschaltung der Dienste am Samstag, dem 13.09. angekündigt. Alle Änderungen im Überblick finden sie auf der iStock Seite.

Seit mehr als 15 Jahren fotografiere und beschäftige ich mich mit Microstock-Agenturen. Als Brancheninsider möchte ich mit meinem Online-Magazin Fotokaufen.de allen Fotokäufern einen Überblick über den großen Bildagentur-Markt mit seinen unzähligen Bild-Agenturen geben und damit helfen, die richtige Agentur zu finden.

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